30.09.2022 |
Neues von den Stationen

„Alarm: Stoffaustritt in Chemieanlage“ – Station Dortmund nimmt an Großübung teil

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Das Team von Christoph Dortmund in Absprache mit der Feuerwehr
Wichtig bei Großschadenslagen: Enge und präzise Absprachen zwischen den Rettungskräften. (Foto: Ralf Baumgarten)
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Christoph Dortmund der DRF Luftrettung kommt bei der Großübung in Hürth an
Christoph Dortmund kommt am Übungsgelände an. (Foto: Ralf Baumgarten)

Explosion, Austritt von gefährlichen Stoffen und vermisste Person in großer Höhe – das war das Szenario, mit dem die Organisatoren die Werksfeuerwehr eines Chemieunternehmens, die Feuerwehr Hürth und weitere Einsatzkräfte aus dem gesamten Rhein-Erft-Kreis am vergangenen Samstag konfrontierten. Auch die Dortmunder Crew der DRF Luftrettung hatte ihre Teilnahme unter Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft angekündigt. Der echte Melder blieb dann tatsächlich ruhig, sodass das Team sich nach der Übungsalarmierung Richtung Hürth aufmachten konnte. Pilot Ulrich Weigang, Notarzt Dr. Thomas Wehrmann und HEMS TC Frank Kluge trafen sehr schnell, nämlich fast zeitgleich mit dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst sowie dem Leitenden Notarzt ein. Die medizinische Crew wurde vom Landeplatz zum Einsatzort gebracht und übernahm dort sofort die Versorgung einer Person. Der Mann hatte laut Szenario durch die Explosion einen Arm verloren, litt unter einem massiven Blutverlust und schwebte in Lebensgefahr. Nach der Stabilisierung vor Ort brachten Notarzt und HEMS TC den Patienten zum Hubschrauber.

Wohin wird der Patient geflogen?

„Hier endete die Übung für uns, nachdem ich noch über Funk den Transport des Patienten in eine Düsseldorfer Klinik gemeldet hatte“, erläutert Frank Kluge. Wer die Region kennt, kann sich jetzt fragen: Warum Düsseldorf, Köln wäre doch näher gewesen? Frank Kluge erläutert die Hintergründe: „Bei einem Ereignis, das wir im Rettungsdienst als Massenanfall von Verletzten, abgekürzt MANV, nennen, gilt es immer auch, die regionalen Klinikkapazitäten im Blick zu behalten, da sehr viele Patienten sehr schnell optimal versorgt werden müssen. Der Hubschrauber wird hier folglich gezielt genutzt, um in kurzer Zeit etwas weiter entfernte Kliniken anzufliegen und so eine Überlastung der Kliniken, die am nächsten am Einsatzort sind, zu vermeiden. Die Übung am vergangenen Wochenende war wieder eine gute Gelegenheit, mit den Kollegen aus den Feuerwehren, den Rettungsdiensten und der Polizei das Vorgehen vor Ort und die Abstimmung in einem herausfordernden Einsatzumfeld zu üben. Denn nur Hand in Hand schaffen wir, was unser aller Ziel ist: Menschenleben retten.“

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Presseverteiler
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Crew der Station Dortmund
„Christoph Dortmund“

Station Dortmund

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von Sonnenaufgang (frühestens 7.00 Uhr) bis Sonnenuntergang
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233 geflogene Einsätze im 1. Halbjahr 2022