„Das gesamte System, das verlässliche Hilfe im Einsatz ermöglicht, wird durch Sie gestärkt und weiterentwickelt.“Theresia Kneschke, Leiterin des Fördervereins Vorwort lesen
Relevante Hilfe: Einsätze im Jahr 2025
Die Einsatzzahlen aus dem Jahr 2025 unterstreichen, wie wichtig Luftrettung für die Notfallversorgung der Bevölkerung ist – und zwar rund um die Uhr und in jedem Gelände.
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36.407 Einsätze
Die Crews der DRF Luftrettung wurden öfter gebraucht als im Jahr zuvor. Insbesondere die Zahl der Einsätze in der Dunkelheit nahm zu.
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25 Prozent
der Einsätze an 24-Stunden-Stationen und Stationen mit erweiterten Randzeiten leisteten die Crews in der Dunkelheit.
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226 Einsätze mit Rettungswinde
Immer häufiger werden Patientinnen und Patienten in schwer zugänglichem Gelände schnell notärztlich versorgt und ausgeflogen: Die Zahl der Windenrettungen stieg im Vergleich zum Jahr 2024 um 41 Prozent.
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479 Rückholungen
Die Zahl der Rückholungen aus dem Ausland mit medizinischer Begleitung nahm im Vergleich zum Vorjahr um 24 Prozent zu.
Im Ernstfall verlässlich
Im medizinischen Notfall zählt Qualität bis ins Detail. Wenn alle Abläufe und Verfahren perfekt ineinandergreifen, steigen die Überlebens- und Genesungschancen von schwer Verletzten und Erkrankten. Patientinnen und Patienten der DRF Luftrettung können darauf vertrauen, in den besten Händen zu sein. Mit Ihrer Förderung tragen Sie dazu bei.
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Präzise Diagnostik
Was das bewirkt.Sie haben Geräte mitfinanziert, die Crews sofort Klarheit darüber verschaffen, was ihre Patientinnen und Patienten brauchen.
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Erweiterte Therapieoptionen
Was Ihre Förderung dazu beiträgt.Crews können in vielen Fällen bereits am Einsatzort umfassende Therapien einleiten – ein großer Vorteil für Erkrankte und Verletzte.
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Intensive Trainings
Was Ihre Förderung dazu beiträgt.Dass Crews immer auf dem neuesten Stand sind und perfekt Hand in Hand arbeiten, liegt auch an Ihnen.
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Sicherer und schneller Transport
Wie Sie mithelfen.Sie unterstützen Pilotinnen und Piloten dabei, auch bei den schwierigsten Flügen höchste Sicherheit zu gewährleisten.
Rückblick 2025
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Sicherheit für Verletzte, Erkrankte und Crews
Weil die Sicherheit der ihr Anvertrauten für die DRF Luftrettung an erster Stelle steht, optimiert die gemeinnützige Organisation Abläufe auch im Jahr 2025 weiter: Damit bei der Übergabe von Patientinnen und Patienten an Kliniken alle wichtigen Informationen weitergegeben werden, gibt sie Crews ein standardisiertes Schema an die Hand, das am Universitätsklinikum Bonn entwickelt wurde. Bei der Vergabe des Deutschen Preises für Patientensicherheit wird die Event Risk Classification der DRF Luftrettung mit dem zweiten Platz ausgezeichnet. Die Organisation bekennt sich zu den neuen Grundsätzen und Leitlinien der Luftverkehrssicherheit und wird als erste Luftrettungsorganisation als institutionelles Mitglied in den Bundesverband der Patientenfürsprecher in Krankenhäusern aufgenommen. Erfahrungen von Patientinnen und Patienten sind eine wichtige Grundlage für die Verbesserung von Prozessen.
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Technologisch fortschrittliche Flotte
Hubschrauber, die neuesten Standards entsprechen, ermöglichen eine verbesserte Versorgung und damit größere Überlebens- und Genesungschancen von schwer Erkrankten und Verletzten. Seit Ende 2025 setzt die DRF Luftrettung ausschließlich hochmoderne Hubschrauber der Typen H145 mit Fünfblattrotor sowie H135 ein. Die Organisation verfügt damit über die modernste Flotte europaweiter Luftrettungsorganisationen. Um sie künftig noch flexibler und zukunftsfähiger zu machen, unterzeichnet sie einen Kaufvertrag: Ab dem Jahr 2028 werden zehn H140-Hubschrauber die Flotte ergänzen. Die H140 wird Schritt für Schritt die H135 ablösen. Dank größerer Kabinenmaße kann dann zusätzliche medizinische Ausstattung mitgeführt werden – was noch bessere Behandlungsmöglichkeiten an Bord ermöglicht.
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Luftrettung im Fokus: Kanzler vor Ort
Bundeskanzler Friedrich Merz besucht ein Windentraining, das die DRF Luftrettung im September mit der Bergwacht Winterberg und Höhenrettern der Feuerwehr Dortmund durchführt. Er erlebt, wie eine Winde die notärztliche Versorgung und Rettung von Menschen in schwierigem Gelände ermöglicht. Im Mittelpunkt des anschließenden Gesprächs stehen die Herausforderungen der Crews und ihrer Partnerorganisationen im Einsatzalltag. Dem Kanzler wird verdeutlicht, wie dringend eine Notfallreform und der Abbau von Bürokratie sind, um mehr Menschen retten zu können. Und ihm wird mit auf den Weg gegeben, dass die Finanzierung des Rettungswesens sichergestellt werden muss. Rettungen werden zurzeit gesetzlich als reine Transportleistung bewertet und je Fahr- bzw. Flugminute bezahlt. Präklinische Notfallversorgung nach neuesten Standards sollte jedoch als medizinische Leistung vergütet werden.
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Rund-um-die-Uhr-Versorgung – auch für Menschen in Dänemark
Menschen im benachbarten Dänemark können im Notfall auf die DRF Luftrettung vertrauen. Seit der Eröffnung der Station der DRF Luftrettung in Niebüll im Jahr 2005 ist die grenzüberschreitende Zusammenarbeit kontinuierlich gewachsen. Seit Juni 2025 sind Einsätze auch nachts möglich. Damit wird eine Versorgungslücke für Menschen aus Dänemark geschlossen, die im Grenzgebiet leben. Die Leistung der Crews der DRF Luftrettung wird auf beiden Seiten der Grenze hoch geschätzt.
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Größere Chancen für Ertrinkende
Alle Hubschrauber der DRF Luftrettung in Deutschland werden mit der neuen Rettungsboje Restube®automatic ausgestattet, die sich bei Kontakt mit der Wasseroberfläche automatisch aufbläst. Insbesondere bei Einsätzen mit Hubschraubern ohne Rettungswinde bietet das System eine effektive Soforthilfe aus der Luft: Ertrinkende können sich festhalten, bis Wasserrettungskräfte eintreffen.
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Seit Jahrzehnten verlässlich
Etliche Stationsjubiläen werden im Jahr 2025 in Deutschland gefeiert: Ein halbes Jahrhundert bestehen die Stationen in Villingen-Schwenningen, in Karlsruhe und in Rendsburg – Letztere mit über 61.000 Einsätzen auch auf Inseln und Halligen der Nordsee. Vor 45 Jahren nahm die DRF Luftrettung den Einsatzbetrieb in Göttingen sowie in Friedrichshafen auf. 30 Jahre Bestehen feiert die Station in Hannover: Die Crews dort starten rund um die Uhr und übernehmen vor allem Transporte intensivpflichtiger Patientinnen und Patienten zwischen Kliniken – unter anderem hochkomplexe Verlegungsflüge wie Inkubator- und Organtransporte. „Zehnjähriges“ feiert die Station in Angermünde: Mit ihr wurde eine Versorgungslücke für Notfallpatientinnen und -patienten im Nordosten Brandenburgs geschlossen.
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Standorte gesichert, neue Perspektiven
Mehrere Ausschreibungsverfahren unterstreichen, wie wichtig Qualität, Verlässlichkeit und Erfahrung in der Luftrettung sind: Verträge für Stationen der DRF Luftrettung werden zum Teil um Jahrzehnte verlängert. Die Rettungshubschrauber in Weiden und in Regensburg bleiben rot-weiß, ebenso die in Dresden und in Bautzen. Auch an der Mannheimer Station führt die DRF Luftrettung ihre Arbeit weiter – ab November 2026 starten die Crews zudem im Dual-Use-Betrieb, in den Herbst- und Wintermonaten sind sie dank einer Erweiterung der Einsatzbereitschaftszeit länger verfügbar als bisher. Die DRF Luftrettung erhält außerdem den Zuschlag für den Betrieb der Luftrettungsstation in Lahr (Ortenaukreis) und übernimmt die Luftrettungsstation in Berlin-Steglitz; sie betreibt seit 2026 alle drei Luftrettungsstationen in der Hauptstadt.
Verantwortungsvoll eingesetzt
Wir stellen für Sie dar, wofür Ihre Mittel konkret eingesetzt wurden. Und wir legen die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung unserer gemeinnützigen Organisation für Sie offen.
Ihre Fördermittel und Ihre Spenden tragen entscheidend dazu bei, Leben zu retten: Denn mit Ihrer Hilfe kann Menschen im medizinischen Notfall über die gesetzlichen Standards hinaus geholfen werden. Dafür danken wir Ihnen herzlich!
Mit Sea-Level-Flug sicher nach Hause
Ein „Mädelsurlaub“ am Comer See im Juni 2025 endet für unser Fördermitglied Inge Nuspl mit einem Sturz über mehrere Meter. Ihr Partner wendet sich an die DRF Luftrettung. Aufgrund der Lungenverletzung von Inge Nuspl hat die behandelnde Ärztin in Italien zunächst Einwände gegen ihren Transport. Doch dank der besonderen Ausstattung ihres Ambulanzflugzeugs kann eine Crew der DRF Luftrettung unser Fördermitglied sicher nach Deutschland fliegen.
Ausblick
Zukünftige Entwicklung: mehr Möglichkeiten im Notfall
Unser Fokus ist und bleibt es, die Versorgung von Menschen im medizinischen Notfall kontinuierlich zu verbessern. Dafür setzen wir uns weiterhin mit allen Mitteln ein. Auch im laufenden Jahr konnten Fortschritte erzielt werden, unter anderem bei der Verfügbarkeit von schneller Hilfe aus der Luft sowie auf medizinischer und flugtechnischer Ebene. Mit Blick auf gesellschaftliche Entwicklungen machen wir uns nicht zuletzt auf politischer Ebene für Patientinnen und Patienten stark.
Dankesstimmen
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Peter Jöns
Die Luftretter über unserem Haus
Immer wenn ein rot-weißer Hubschrauber über unser Haus fliegt, werden wir dankbar an Ihre Hilfe bei der Rückholung aus Kopenhagen denken. Es ist beruhigend zu wissen, dass Sie mit so viel Engagement, Professionalität und Herz für Menschen in Not da sind.
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Mario Wassermann
Mit Ruhe zu souveränem Handeln
Das Zusammenspiel von Polizei, Rettungsdienst und Ihren Kollegen bei dem Einsatz für meinen Vater war ein Paradebeispiel und hat uns sehr viel Angst genommen. Ich muss hierfür ein riesiges Lob aussprechen. Ich habe noch nie so freundliche, engagierte und empathische Menschen getroffen.
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Mike Sgier
Tief berührt von der Hilfe
Nach einem unsichtbaren Aortariss hing mein Leben am seidenen Faden. Dass ich lebe und wohl auch wieder ganz gesund werde, verdanke ich Euch und den weiteren Rettenden.
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Patricia Krause
Schnelle Hilfe, vollständige Genesung
Nachdem mein Vater als Fußgänger beim Überqueren einer Straße von einem Pkw erfasst worden war, habt ihr ihm das Leben gerettet. Mittlerweile hat sich mein Vater so toll erholt, dass man ihm den Unfall kaum anmerkt. Die vollständige Genesung war nur dank Eurer kompetenten und schnellen Hilfe möglich.
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Gertrud Keil
Seit über 50 Jahren eng verbunden
1975 reiste ich nach meinem Examen mit Rucksack durch die Türkei. Durch meine neue Mitgliedschaft bei der damals jungen DRF Luftrettung fühlte ich mich sicher behütet, wie von einem „Schutzengel“! So benötigte ich damals und in meinem ereignisreichen Leben nie Hilfe aus der Luft! Danke, Luftretter, für Euren Schutz!
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Andrea Otter
Die Kostbarkeit der Luftrettung
Ende des Jahres rief ich den Rettungsdienst für meine Mutter. Innerhalb kürzester Zeit kamen zwei Einsatzfahrzeuge sowie überraschenderweise ein Team der DRF Luftrettung. Erst durch diese Erfahrung wurde uns bewusst, wie kostbar die Luftrettung ist. Wir sind Euch für Euren Einsatz von Herzen dankbar.